MS Wissenschaft von 2. bis 4. Juli in Linz

Am 19. Mai startete die MS Wissenschaft ihre Tour 2011. Die Ausstellung an Bord steht heuer ganz im Zeichen der Gesundheitsforschung „Neue Wege in der Medizin“. In Linz wird das deutsche Forschungsschiff von 2. bis 4. Juli beim Lentos vor Anker liegen. Eintritt frei! YouTube Video (in neuem Fenster öffnen)

Die Ausstellung im Bauch der MS Wissenschaft zeigt die große Bandbreite der Gesundheitsforschung. Nicht nur die medizinischen Aspekte, auch gesellschaftliche Fragestellungen werden angesprochen. Mehr als 30 – teils interaktive – Exponate liefern grundlegende Informationen über die Prozesse in unserem Körper und zeigen Entwicklungen bei der Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Krankheiten und Gebrechen.

    
Foto / Grafik.: Bild: T. Gabriel/Triad

Wer der Einladung an Bord folgt, erfährt beispielsweise, wie man aus Tiefseeschwämmen Medikamente entwickeln will. Diese Lebewesen gehören mit einem Alter von 700 Mio. Jahren zu den ältesten Organismen auf unserem Planeten und sollen helfen, multiresistente Bakterien, gefährliche Viren und sogar Krebs zu behandeln. Die Besucherinnen und Besucher können einen Blick ins menschliche Gehirn werfen, selbst „operieren“, erfahren, warum Übergewicht „verlernbar“ ist und vieles mehr.

Forschungsbeispiele/Exponate aus ÖsterreichDie MS Wissenschaft ist ein Beitrag von „Wissenschaft im Dialog“ (WiD) zum deutschen Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit. Der FWF – Fonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung – ermöglicht den Aufenthalt in Österreich mit Unterstützung des BMWF und der Medizinischen Universität Wien. So sind auch zwei Exponate aus Österreich auf der MS Wissenschaft. Es geht dabei um effiziente Blutstillung bei Verletzungen unter dem Motto „Zwischen Blutungsneigung und Thrombosegefahr“ und um die „Volkskrankheit Rückenschmerzen“, ein Symptom, das etwa drei Viertel der Bevölkerung zumindest einmal im Laufe des Lebens betrifft.

 

Podiumsdiskussion am Montag, 4. Juli – „Dialog an Bord“

  • 15:30 Uhr Treffen an Bord der MS Wissenschaft, Abstimmung
  • 16:00 Uhr Start Expertendiskussion
  • 17:30 Uhr voraussichtliches Eintreffen der Frau Landesrätin Hummer
  • 18:00 Uhr Ende Diskussion, Empfang mit der Frau Landesrätin (Buffet und Umtrunk)
  • anschl. Besuch der Ausstellung
  • 19:30 Uhr offizielles Ende, da das Schiff nach Deutschland weiterfahren muss

 

PROGRAMM

  • Telemedizinische Lösungen im Bereich Ambient Assisted Living, Herr David, MSC, Spantec GmbH
  • Gesundheitsforschung  – EU-Projekt SHARE, Univ.Prof. Mag. Dr. Winter-Ebmer, JKU
  •  Gesundheitsökonomie, Univ.Prof. Dr. Pruckner, JKU
  • 3D Biomodelle in der Neurochirurgie – Primaria Dr.in Wurm, Wagner Jauregg Kh, Univ.Prof. Dr. Major, JKU und DI(FH) Johannes Dirnberger, RISC Software GmbH
  • Integrierte Technologien der Medizintechnik für Diagnose, Reha, Pflege, Prof.(FH) DI Dr. Zauner, FH Linz
  • In-vitro Technologien zur Medizinforschung, Dr. Schröder, BioMed-zet Life Science GmbH
  • e-health zur Optimierung von Versorgungsprozessen und patientenorientierter Pflegeinformation, Prof. (FH) DI Dr. Mayr, FH Hagenberg und Mag. Aichinger, x-tention Informationstechnologie GmbH

 

Bei der Pressekonferenz am 28. Juni betonte Landesrätin Hummer die Bedeutung der Gesundheitsforschung für OÖ. Mag. Bernhardt vom FWF erläuterte die Exponate und das Engagement des Wissenschaftsfonds für die MS Wissenschaft. Und stellvertretend für die Expertendiskussion „Dialog an Bord“ am 4. 7. stellten Primaria Dr.in Wurm von der Landesnervenklinik Wagner Jauregg, der Leiter des Institute for Polymer Product Engineering an der Johannes Kepler Universität Linz, Univ.Prof. DI Dr.mont Major und Projektleiter DI(FH) Dirnberger von der RISC Software GmbH ihr Kooperationsprojekt „Biomodelle in der Neurochirurgie“ vor.

v.l.n.r.: DI(FH) Dirnberger – RISC Software GmbH, DI Dr. Enzenhofer – 
Upper Austrian Research GmbH,  Primaria Dr.in Wurm – Leitung 
Neurochirurgie am Wagner Jauregg Kh, DI Wolfgang Freiseisen – 
RISC Software GmbH, Landesrätin Mag. Hummer, Univ.Prof. DI Dr.mont Major 
– Leiter des Institute for Polymer Product Engineering an der Johannes Kepler 
Universität Linz und Mag. Bernhardt vom FWF

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