Im Rahmen des Softwareparks TechTalks am 29. November zum Thema “KI in der Industrie” präsentierte die RISC Software GmbH Kurzbeispiele und konkrete Use Cases im Bereich der künstlichen Intelligenz. Ca. 25 interessierte TeilnehmerInnen des Softwareparks nahmen teil.

Mit Künstlicher Intelligenz bezeichnet man die Fähigkeit, von Maschinen, kognitive Leistungen zu erbringen, die bis dato nur der Mensch erbringen konnte – zum Beispiel Objekte auf Bildern zu erkennen und diese zu klassifizieren. Grundvoraussetzung sind aber immer die Daten, die sowohl in hoher Qualität als auch Quantität vorliegen müssen. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) ist weitreichend – von Predictive Maintenance im industriellen Umfeld bis zur Erkennung von Blutgefäßen in der bildgebenden Medizin – und beeinflusst bereits jetzt unsere Welt nachhaltig. Beim Softwarepark TechTalk wurden weiters auch die Grenzen künstlicher Intelligenz und eine kritische Betrachtung des momentanen Hypes erörtert. Maschinelles Lernen, u.a. auf Basis sogenannter künstlicher neuronaler Netze, ist Teilgebiet der KI und schon seit den 50er Jahren bekannt. Sowohl Forschungsinstitutionen als auch Wirtschaftsunternehmen sehen das große Potenzial von intelligenter Auswertung großer Datenmengen und den Einsatz von State-of-the-art Analysen. Auf diesem Gebiet konnte die RISC Software GmbH in laufenden und bereits abgeschlossenen Forschungsprojekten ein fundiertes Know-how aufbauen.

Nach einleitenden Worten von Dr. Sonja Mündl, Managerin Softwarepark  Hagenberg, hielt Dr. Dominic Girardi, MSc einen Vortrag darüber, dass Daten als Basis der KI die wichtigste Grundlage sind. Es gilt, je mehr Daten umso besser, damit die lernenden Algorithmen trainiert werden können und dann gute Ergebnisse liefern.

Weiters stellte Dipl.-Ing. Wolfgang Freiseisen die KI-Strategie des Landes Oberösterreich vor. Die RISC Software GmbH als Teil des Forschungsstandortes OÖ, gestaltet wesentlich die KI-Strategie des Landes OÖ mit. Das Ziel ist Oberösterreich als internationale sichtbare Kompetenzregion für Künstliche Intelligenz zu etablieren, sowie neue hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, u.a. durch die Gründung und Ansiedlung von neuen Hightech-Unternehmen, die wiederum weitere Arbeitsplätze nach sich ziehen.

Anschließend wurde unter den ca. 25 TeilnehmerInnen diskutiert und mögliche Kooperationen und Synergien innerhalb des Softwareparks erörtert.