AGTIL Best Practice Day, 16. März 2011

RISC Software GmbH lädt alle Interessierten zum AGTIL Best Practice Day am 16.3.2011 an den Fachhochschul-Campus Steyr ein. RISC Software präsentiert die gemeinsam mit DS Automotion entwickelte Simulationsumgebung AGVSim+ für fahrerlose Transportsysteme.

AGTIL ist eine Forschungsinitiative zur Steigerung der Agilität und der Flexibilität von Unternehmen, die vom Land Oberösterreich gefördert wird. Beim AGTIL Best Practice Day werden alle aktuellen Projekte präsentiert, die im Rahmen der Forschungsinitiative AGTIL entwickelt werden.

Im Fokus des Projekts AGVSim+ steht die Entwicklung einer speziellen Simulationsumgebung für fahrerlose Transportsysteme, die über das Leistungsspektrum verfügbarer Standardsimulations-pakete weit hinausgeht.

Ziel der Simulationsumgebung AGVSim+ ist es, ohne jeglichen Modellierungsaufwand ein sehr realitätsnahes Simulationsmodell aus dem Fahrkursmodell der realen Anlage automatisiert zu generieren, das einerseits das Verhalten der frei navigierenden fahrerlosen Fahrzeuge sehr realitätsnahe abbildet und andererseits die direkte Anbindung der Simulation an die Steuerungslogik (Disposition, Energiemanagement, Deadlock-Vermeidung / Erkennung / Auflösung, …) der realen Anlage ermöglicht.

Diese Simulationsumgebung wird gemeinsam mit DS Automotion, einem im internationalen Spitzenfeld etablierten Anbieter fahrerloser Transportsysteme aus Linz, entwickelt.

Nutzen, Vorteile:

  • Kein Modellierungsaufwand durch automatisierte Modellgenerierung.

  • Ein realitätsnahes und aktuelles Simulationsmodell des gesamten fahrerlosen Transportsystems steht zu jedem Zeitpunkt zur Verfügung (ab der Planungsphase, insbesondere aber auch während des laufenden Betriebs der Anlage).

  • Anpassungen und anlagenspezifische Erweiterungen der Leittechnik-Software können mit der Simulationsumgebung getestet werden („virtuelle Inbetriebnahme“).

  • Durch den Einsatz der Simulation als Lernumgebung kann die Schulungsqualität und das Verständnis der Zusammenhänge und Wirkungsweise von Maßnahmen und Eingriffen wesentlich verbessert werden.

  • Kostenintensive Inbetriebnahmezeiten vor Ort können beträchtlich reduziert werden.

  • Auf anstehende Veränderungen und neue Anforderungen an die innerbetrieblichen Transport-aufgaben kann schnell, effizient und mit den am besten geeigneten, in der Simulationsumgebung evaluierten Maßnahmen reagiert werden.